Wer ein Magnesiumpräparat kauft, liest auf dem Etikett Namen wie Trimagnesiumdicitrat oder Magnesiumoxid. Magnesium kommt nämlich nie „pur“ vor, sondern immer gebunden an einen Partner. Hier ein Überblick über vier häufige Verbindungen.
Die vier Verbindungen im Überblick
| Verbindung | Partner | Magnesiumanteil (ca.) |
|---|---|---|
| Magnesiumoxid | Sauerstoff | ca. 60 % |
| Trimagnesiumdicitrat | Zitronensäure (Citrat) | ca. 15 % |
| Magnesiummalat | Äpfelsäure (Malat) | ca. 15 % |
| Magnesiumbisglycinat | Aminosäure Glycin | ca. 14 % |
Der Magnesiumanteil zeigt, wie viel reines Magnesium in einer bestimmten Menge der Verbindung steckt. Bei Magnesiumoxid ist er hoch, bei Citrat, Malat und Bisglycinat niedriger, weil der Bindungspartner mehr wiegt.
Verbindungsmenge oder Magnesiummenge?
Achte auf dem Etikett darauf, ob die Menge der Verbindung oder die Menge an Magnesium angegeben ist. Entscheidend für den Vergleich ist die Magnesiummenge pro Tagesdosis und der %NRV-Wert. Der Nährstoffbezugswert für Magnesium liegt bei 375 mg pro Tag.
Wie viel Magnesium?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt für Erwachsene Schätzwerte von 300 mg (Frauen) bzw. 350 mg (Männer) pro Tag an – aus der gesamten Ernährung. Gute Quellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und grünes Gemüse. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln auf mehrere Portionen am Tag zu verteilen.
Was Magnesium im Körper beiträgt
Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung und zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.